Gummis heißen Gummis, weil sie aus Gummi gemacht werden. Genauer gesagt aus Naturkautschuklatex (Kautschuk). Naturkautschuklatex wird als milchiger Saft aus der Rinde von Gummibäumen gezapft, die in Asien angebaut werden.
In Deutschland wird der Naturkautschuklatex dann in technisch aufwendigen Verfahren weiterverarbeitet. Nach mehrtägiger Reifung und stundenlangem Rühren tauchen lange Reihen von Glaskolben mehrmals in die Mischung ein und werden zwischendurch getrocknet.
Das Kondom entsteht. Dann wird der bekannte Rollrand angebracht, bevor die Kondome für etwa 20 Minuten bei über 100 Grad Celsius vulkanisiert werden. Durch diesen Vorgang, »Backen« genannt, werden die Kondome elastisch.
Anschließend werden die Condome gepudert, einzeln elektronisch vorgeprüft, befeuchtet, gerollt und luftdicht verpackt.
Während des Produktionsprozesses werden immer wieder Stichproben zur Qualitätssicherung gezogen. |
 Rohstoff: Naturkautschukt wird gewonnen
 Tauchbad: Glaskolben werden in das Latexbad getaucht.
 Glaskolben werden herausgeholt und das Kondom wird abgerollt.
 Nach jedem Tauchbad werden die Glaskolben gereinigt. |